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Sprüche über Ärger

492 Sprüche — Seite 18

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Handle nie in Wut. Es bedeutet, im Sturn in See zu stechen.

    Thomas Fuller

  2. Gehorchen wird jeder mit Genuss den Frauen, den hoch geschätzten. Hingegen machen uns meist Verdruss die sonstigen Vorgesetzten.

    Wilhelm Busch

  3. Ein kleiner Zorn stärkt die Liebe

    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  4. Was das Auge nicht sieht, beschwert das Herz nicht.

  5. Wenn wir unsere Feinde hassen, geben wir ihnen eine große Macht über unser Leben: Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit, unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.

    Andrew Carnegie

  6. Ein Widerstand um jeden Preis ist das Sinnloseste, was es geben kann

    Friedrich Dürrenmatt

  7. Wer seinen Ärger verkürzt, verlängert sein Leben

  8. Kummer lässt sich allein tragen. Für das Glück sind zwei Menschen erforderlich.

    Elbert Green Hubbard

  9. Das Ärgern hab' ich eigentlich aus meinem Programm gestrichen, ebenso das Verwundern über meine Mitmenschen.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  10. Ein böses Weib ist für Ehemann eine große Plage. Es ist wahrlich besser, unter Tigern und Löwen, unter Bären und Wölfen zu leben als mit einem bösen Weibe.

    Abraham a Sancta Clara

  11. Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man ans Ziel kommt.

    Alfred Nobel

  12. Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die Tiefpunkte vermehrt.

    Friedrich Nietzsche

  13. Bei Unverträglichkeit gedeiht kein Feuer im Haus. Der eine bläst es an, der andere bläst es aus.

  14. Wo viele zarte Hände walten - na, das ist so wie es ist! Kellerschlüssel, Bodenschlüssel führen leicht zu Zank und Zwist.

    Wilhelm Busch

  15. Alles Böse läßt sich im Anfang noch leicht unter Kontrolle bringen. Wenn es aber länger andauert, hält es sich meist allzu zähe.

    Marcus Tullius Cicero

  16. Nur zwei große Strömungen gibt es in der Geschichte: die Niedertracht, die die Konservativen macht, und den Neid, der die Revolutionäre macht.

    Jules de Goncourt

  17. Es ist sehr gefährlich einen Abgrund in zwei Sätzen zu überspringen

  18. Gelegenheit macht Diebe

  19. Ein Unglück kommt selten allein

  20. Eine kleine Betriebsstörung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen.

    Wilhelm Busch