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Sprüche über Ärger

492 Sprüche — Seite 15

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Denn ein schlechter Nachbar ist eine so große Plage, wie ein guter ein Segen ist.

    Hesiod

  2. Seinem Feind kann man nicht aus dem Weg gehen.

  3. Ach, wie bald verläßt der Friede den häuslichen Herd, wenn er an maßgebender Stelle keine kulinarischen Kenntnisse vorfindet!

    Wilhelm Busch

  4. Für jede angenehme Erwartung gibt's mindestens drei unangenehme Möglichkeiten.

    Wilhelm Busch

  5. Oh! In der Freundschaft geht es immer schief, hat man sich erst seine Geldgeheimnisse anvertraut.

    Jules Renard

  6. Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.

    Plutarch

  7. Schweigen ist die Arznei des Ärgers.

  8. Ein böses Wort läuft bis ans Ende der Welt

    Wilhelm Busch

  9. Man liebt einen Menschen nicht alle Tage.

  10. Der Zank in das Band vieler bürgerlicher Ehen

    Stendhal

  11. Lügen haben kurze Beine

  12. Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht breit

  13. Die größten Schwierigkeiten liegen da, wo wir sie suchen.

  14. Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich zu überwinden.

    Carl Hilty

  15. An bösen Worten, die man ungesagt herunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben.

    Winston Churchill

  16. Die Kunst der Planung besteht darin, den Schwierigkeiten der Ausführung zuvorzukommen.

    Marquis de Vauvenargues

  17. Welchen Grund wir unseren Kummer auch geben, meist sind Eigennutz und Eitelkeiten die Ursache.

    François de la Rochefoucauld

  18. Manch einer ist in seiner Erbitterung härter denn ein Stein, sein Herz aber ist voll von gärenden Träumen.

    Fjodor M. Dostojewski

  19. Wenn Amtsgeheimnisse gelüftet werden, gibt es Stunk.

    Joachim Ringelnatz

  20. ... man mag sagen, was man will, der passendste Stoff, um Schrullen, die sich nun mal nicht unterdrücken lassen, auf das bescheidenste drin einzuwickeln und im Notfall zu überreichen, ist der St …

    Wilhelm Busch