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Sprüche über Wünsche

438 Sprüche — Seite 22

Wünsche geben dem Inneren eine Richtung und verraten oft mehr über einen Menschen als seine fertigen Entscheidungen. In ihnen zeigen sich Mangel und Sehnsucht, Hoffnung und Vorstellungskraft, aber auch jene Unruhe, die das Erreichte nie ganz genügen lässt. Darum ist dieses Thema von zarter und zugleich aufwühlender Tiefe.

Nicht jeder Wunsch will erfüllt werden, manche leben gerade aus ihrer Ferne. Die Sprüche zu diesem Thema fassen das Verlangen nach Nähe, Sinn, Glück oder Veränderung in Worte und machen sichtbar, wie sehr Wünsche das Leben antreiben und zugleich verletzlich machen können.

  1. Jeder Wunsch, gedacht oder geäußert, bringt das Gewünschte näher, und zwar im Verhältnis zur Intensität des Wunsches.

    Prentice Mulford

  2. Ungeduld treibt entweder das Gewünschte fort oder verzögert zumindest sein Kommen.

    Prentice Mulford

  3. Es ist aber Naturgesetz, dass das Herz nicht ruht, bis es ans Ziel seiner Wünsche gelangt ist.

    Francesco Petrarca

  4. Man kann sich Vergangenes oder Zukünftiges wünschen; aber man muss das Gegenwärtige nutzen.

    Francesco Petrarca

  5. Wer alles werden will, wird nie vollkommen werden.

    Karl Wilhelm Ramler

  6. Das Glück liegt im Wünschen. Erfüllung ist zugleich Zerstörung.

    Herbert Spencer

  7. Stiller Wunsch vieler Männer: "Wollte meine Frau mich nur, wenigstens zeitweise, als Fremden behandeln!"

    Otto Weiss

  8. Gewisse Wünsche darf man vor jedem aussprechen, nur nicht vor dem, der sie erfüllen könnte.

    Otto Weiss

  9. Wir sind, was wir müssen, und nicht, was wir wünschen.

    George Meredith

  10. Die Mensch weiß nie recht, was er will; und wenn er einmal hat, was er gewollt hat, so sieht er, dass es das nicht war. Und so geht all unser Bestreben ins Unendliche.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  11. Ich will überhaupt lauter Unmögliches; aber lieber will ich das wollen, als mich im Möglichen schön zurechtzulegen.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  12. So verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  13. Nimmer wird dem kranken Herzen Heilung werden, wenn es an nie zu erreichenden Idealen festhält, an einem Wunsche, dem nie Erfüllung blüht.

    Sophie Alberti

  14. Wenn wir uns auf uns selbst besinnen, stellen wir fest, dass wir genau das besitzen, was wir uns wünschen

    Simone Weil

  15. Dass uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere zu genießen.

    Jane Austen

  16. Optimistisch sein, nachdem man alles hat, was man sich wünscht, zählt nicht.

    Kin Hubbard

  17. Auch unsere Wünsche sterben, wenn sie alt werden.

    August Pauly

  18. Wir sind doch alle in den weiten Lebensräumen Zaungäste nur bei Wünschen und bei Träumen.

    Max Dauthendey

  19. Ein jeder hat Luftschlösser und der Arme zumeist

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer