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Sprüche über Menschheit

403 Sprüche — Seite 10

Wer von der Menschheit spricht, meint mehr als die Summe einzelner Menschen. In diesem großen Begriff liegen Größe und Versagen, gemeinsamer Ursprung und geteilte Verantwortung, Kulturleistung und Selbstzerstörung zugleich. Deshalb besitzt dieses Thema einen weiten Horizont und eine ernste moralische Schwere.

Sein Gewicht wird besonders dort spürbar, wo Unterschiede zurücktreten und das Gemeinsame in den Vordergrund rückt. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Verbundenheit, Würde und Zukunft und machen deutlich, wie sehr das Schicksal aller miteinander verknüpft bleibt.

  1. Es ist nicht wichtig, ob der Mensch vom Affen abstammt; viel wichtiger ist, dass er nicht wieder dorthin zurückkehrt.

    Richard Wagner

  2. Die Schönheit ist die größte menschliche Macht.

    Honoré de Balzac

  3. Das Geld ist der größte Fluch der Menschheit.

    Sophokles

  4. Menschengemeinschaften haben, genau wie Einzelmenschen, ihre gesunden und kranken Zeiten, ja auch Jugend und Alter, Hoffnung und Verzagtheit.

    John Steinbeck

  5. Einer Gesellschaft die man damit unterhalten kann, dass zwei Menschen einen Ball hin- und herschlagen, ist alles zuzutrauen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Nicht der Einzelne verändert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit wird von allen verändert. Die Wirklichkeit sind wir alle, und wir sind immer nur Einzelne.

    Friedrich Dürrenmatt

  7. Jeder Mensch ist dazu bestimmt, ein Erfolg zu sein. Und die Welt ist dazu bestimmt, dessen Erfolg zu ermöglichen

  8. Wir können nun einmal nicht alle Genies sein, die Genies sind die Luxus-Personen der Menschheit.

    Bogumil Goltz

  9. Die Menschen gleichen sich in den Worten, aber an den Taten kann man sie unterscheiden

    Jean-Baptiste Molière

  10. Nicht der einzelne ändert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit wird von allen verändert

    Friedrich Dürrenmatt

  11. Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit

    William Butler Yeats

  12. Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit.

    Christian Friedrich Hebbel

  13. Wenn der Mensch aufhört zu träumen, sich vom Universum abwendet, ihm den Rücken kehrt, wird die Geschichte der Menschheit enden.

    Thomas Edward Lawrence

  14. Regierungen sind die Segel, das Volk ist der Wind

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  15. Wenn die Menschheit nur zum Gemeinen noch lacht, Dann ist's Zeit, dass sich alles verkracht.

    Friedrich Vischer

  16. Eine kleine Rebellion ab und zu ist eine gute Sache und ebenso notwendig in der politischen Welt wie Stürme in der Physischen

    Thomas Jefferson

  17. Je mehr Geist man hat, desto mehr originelle Menschen entdeckt man. Alltägliche Leute finden bei den Menschen keine Unterschiede.

    Blaise Pascal

  18. Nichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheit der Mitmenschen.

    Mark Twain

  19. Ich halte dafür, dass das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühseligkeit der menschlichen Existenz zu erleichtern.

    Bertolt Brecht

  20. Der Wahn aller Regierenden, vom Minister bis zum Pedell herab, ist, dass das Regieren ein großes Geheimnis sei, welches dem Volk zu seinem Besten verschwiegen werden müsse

    Ludwig Börne