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Sprüche über Gerechtigkeit

204 Sprüche — Seite 4

Kaum ein Begriff wird so oft beschworen und so schwer eingelöst wie die Gerechtigkeit. Sie betrifft Verteilung, Urteil, Anerkennung und die tiefe menschliche Erwartung, dass Maßstäbe nicht bloß nach Macht, sondern nach Recht und Würde gesetzt werden. Darum gehört dieses Thema zu den großen moralischen Fragen jeder Gemeinschaft.

Ihre Schwierigkeit liegt darin, dass Gerechtigkeit mehr verlangt als bloße Regelanwendung. Sie braucht Gewissen, Augenmaß und den ernsthaften Willen, dem Einzelnen und dem Ganzen zugleich gerecht zu werden.

  1. Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

    Thales von Milet

  2. Wer alles verfechten will, darf nie das Schwert einstecken.

  3. Gerechtigkeit ist der Strohhalm des Wehrlosen; Rache des Verletzten.

    Else Pannek

  4. Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.

    Christian Morgenstern

  5. Die Tugend ist bei einigen Furcht vor der Gerechtigkeit, bei vielen Schwäche, bei anderen Berechnung

    Gerard de Nerval

  6. Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern das gute Leben. "Gut" leben ist soviel wie "edel und gerecht".

    Platon

  7. Armut ist nicht von Gott geschaffen worden, sie ist Menschenwerk. Wir können die Armut nur beseitigen, wenn wir bereit sind zu teilen.

    Mutter Theresa

  8. Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

    Friedrich von Schlegel

  9. E i n Augenzeuge gilt mehr als zehn Ohrenzeugen.

  10. Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient

    Michail Bakunin

  11. Man sieht den Splitter im fremden Auge, im eignen den Balken nicht.

  12. Lieber Land und Leut verloren als einen falschen Eid geschworen

  13. Der Eckstein der Gerechtigkeit ist die Gleichheit vor dem Gesetz

    Robert Bosch

  14. Was du nicht ändern kannst, das nimm geduldig hin.

  15. Deine Seelenruhe lässt sich stören durch des Pöbels Stimme, die nie recht urteilt, nie die Dinge bei ihrem rechten Namen nennt?

    Francesco Petrarca

  16. Frieden und Gerechtigkeit sind zwei Seiten der gleichen Münze

    Dwight "Ike" David Eisenhower

  17. Nur der Mensch, der wahrhaft mit sich selbst ist, vermag es auch gegen andere zu sein.

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  18. Gleichheit beginnt im Grabe

  19. Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg

    Marcus Tullius Cicero

  20. Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen

    Immanuel Kant