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Sprüche über Enttäuschung

180 Sprüche — Seite 6

Wer enttäuscht ist, hat meist mehr erhofft — nicht weniger. Darin liegt eine stille Würde: Enttäuschung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Engagement, von Vertrauen, das sich nicht erfüllt hat. Sie zeigt, dass man bereit war zu glauben, sich zu öffnen, etwas zu wagen.

Deshalb trägt dieses Thema eine ehrliche Tiefe in sich, die weit über bloße Klage hinausreicht. Im Nachdenken darüber gewinnt das Erlebte Abstand — und bisweilen auch den Mut, es trotz allem noch einmal zu wagen.

  1. Ehrgeizigen, denen der Weg zur Ehre verschlossen ist, hat das Schicksal das Schlimmste angetan

    Marquis de Vauvenargues

  2. Man muss verstehen, die Früchte seiner Niederlagen zu ernten

    Otto Stössl

  3. Das ist bitter für einen Menschen, bei allem Wissen keine Macht zu haben.

    Herodot von Halikarnassos

  4. Das Urteil der Menge mache dich immer nachdenklich, aber niemals verzagt.

    August von Platen

  5. Kränkungen haben ihr Gutes: Sie setzen einen ins Recht.

    Henry de Montherlant

  6. Klage nicht, dass dir im Leben ward vereitelt manches Hoffen. Hat, was du gefürchtet eben, doch auch meist dich nicht betroffen.

    Friedrich Rückert

  7. Wir wünschen Alter alle Tage, und kommt es, hört man nichts als Klage.

    Bernhard Freidank

  8. Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen oder bereitzuhalten

    Jean Paul

  9. Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen von Menschen, die der Freundschaft Maske tragen.

    Friedrich von Bodenstedt

  10. Erst wenn man glaubt, verloren zu haben, fängt die wirkliche Niederlage an.

  11. Erwarte nichts von anderen. Es sei denn, du willst deine Zeit damit verbringen, nur zu warten.

    Else Pannek

  12. Was man so manchem übelnimmt: dass er den Wert seiner Arbeit kennt.

    Otto Weiss

  13. Das schwerste Opfer, welches der Mensch zu bringen vermag, ist, sein Herz brechen zu lassen und seiner Liebe entsagen.

    Heinrich Martin

  14. Viele Leute, die glauben, die Scheidung sei ein Allheilmittel für jede Krankheit, müssen feststellen, dass das Mittel schlimmer ist als die Krankheit.

    Dorothea Lynde Dix

  15. Das harte Wort schmerzt immer, sei's noch so gerecht.

    Sophokles

  16. Es kann unter Menschen kein gerechterer Grund zum Schmerz entstehen, als wenn sie von einer Seite, von der sie mit Recht Dankbarkeit und Wohlwollen erwarten mussten, Kränkung und Schaden erleiden.

    Joseph Pulitzer

  17. Das Herz ist ein kristallener Tempel; einmal zerbrochen kann es nie wieder zusammengefügt werden

  18. Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.

    James Gardner

  19. Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlicher Entdeckungen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  20. Bist mit dem Glauben du gesegnet an Menschen, gib ihn nicht verloren, wenn unter einer Herde Toren dir auch einmal ein Schuft begegnet!

    Heinrich Leuthold

Wer enttäuscht ist, hat meist mehr erhofft — nicht weniger. Darin liegt eine stille Würde: Enttäuschung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Engagement, von Vertrauen, das sich nicht erfüllt hat. Sie zeigt, dass man bereit war zu glauben, sich zu öffnen, etwas zu wagen.

Deshalb trägt dieses Thema eine ehrliche Tiefe in sich, die weit über bloße Klage hinausreicht. Im Nachdenken darüber gewinnt das Erlebte Abstand — und bisweilen auch den Mut, es trotz allem noch einmal zu wagen.