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Sprüche über Besitz

548 Sprüche — Seite 8

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Der ärmste Mensch, den ich kenne, ist der, der nichts hat außer Geld.

    John D. Rockefeller

  2. Im Leben ist es besser, zu wollen, was man nicht hat, als zu haben, was man nicht will.

    Jonathan Swift

  3. Von vier Dingen hat der Mensch mehr, als er weiß: von Sünden, Schulden, Jahren und Gegnern.

  4. Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit

    Oscar Blumenthal

  5. Geld verdienen ist schon schwer, Geld erhalten noch viel mehr

    Wilhelm Busch

  6. Ein gutes Gedächtnis ist nicht so viel wert wie blasse Tinte

  7. Man muss in seinem Garten einen verbotenen Baum haben. Man muss in seinem Leben etwas haben, was man nicht berühren darf. Das ist das Geheimnis, wie man auf immer jung und glücklich bleibt.

    Gilbert Keith Chesterton

  8. Tu was du kannst, mit dem was du hast, da wo du bist.

  9. Das ist der Unterschied zwischen Tier und Mensch, dass dieser auch ein Sonntagskleid hat.

    Martin Luther

  10. Missgunst ist die Trauer, die wir bei fremden Reichtümern empfinden.

    Zenon von Kition

  11. Es gibt zählbare und fühlbare Reichtümer

    Else Pannek

  12. Reich ist, wer so viel besitzt, dass er nichts mehr wünscht.

    Marcus Tullius Cicero

  13. Wer gut schlafen will, kauft Anleihen, wer gut essen will kauft Aktien.

    John D. Rockefeller

  14. Eine lahme Katze ist mehr wert als ein schnelles Pferd, wenn der Palast voller Mäuse ist.

  15. Vorhandenes Vermögen soll man betrachten als eine Schutzmauer gegen die vielen möglichen Übel und Unfälle, nicht als eine Erlaubnis oder gar Verpflichtung, die Plaisiers der Welt heranzuschaffen.

    Arthur Schopenhauer

  16. Täten nur Versprechen wohl, hätt' ich eine Scheune voll.

    Bernhard Freidank

  17. Reich macht dich nicht die Summe deiner Einkünfte - sondern die Summe der von dir gebrachten Opfer.

    Antoine de Saint-Exupéry

  18. Der wahre Preis einer Sache ist die Mühe und Plage, ihn zu erarbeiten.

    Adam Smith

  19. Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und Gemütes

    Karl Julius Weber

  20. Wer nimmt, was er nicht will, dem wird reichlich gegeben. Nur nicht das, was er braucht.

    Else Pannek